Master of Arts in Sozialer Arbeit

Anbieter:
Fachhochschule Nordwestschweiz - Hochschule für Soziale Arbeit
Typ:
Vollzeit und Berufsbegleitend
Abschluss:
Master M.A.
Dauer:
3 Semester
Studienort(e):
Olten, Nordwest, Schweiz
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Das Programm

Master M.A., Master of Arts in Sozialer Arbeit - Das Studium
Das Master-Studium in Sozialer Arbeit mit Schwerpunkt Soziale Innovation führt zu einer erweiterten Professionskompetenz. Die Studierenden vertiefen und differenzieren disziplinäres Wissen und entwickeln Kompetenzen, die für die selbstständige Wahrnehmung von komplexen konzeptionellen Aufgaben an der Schnittstelle von Forschung und Praxis qualifizieren.

Das eidgenössisch akkreditierte Studium ist kompetenzorientiert, berufsbefähigend, generalistisch, anwendungs- und forschungsorientiert und schliesst an das Bachelor-Studium an.

Kompetenzen an der Schnittstelle von Forschung und Praxis
Nebst einer generalistischen Vertiefung der Kerninhalte des Fachs vermittelt das Studium im Schwerpunkt «Soziale Innovation» die Kompetenz, die Praxis Sozialer Arbeit durch erneuerte und innovative Ansätze, Verfahren, Angebote und Programme weiterzuentwickeln. Die im Master-Studium erworbene Berufsbefähigung bereitet die Studierenden darauf vor,
  • Angebote der Sozialen Arbeit zu evaluieren,
  • in kooperativen Prozessen mit den Professionellen in der Praxis neue Handlungskonzepte und Angebote forschungsbasiert zu entwickeln,
  • diese in der Organisation zu implementieren und Zukunftslösungen zu antizipieren.
Prof. Dr. Daniel Gredig
Leiter Master-Studium

Berufsfeld / Zielpublikum

Master M.A., Master of Arts in Sozialer Arbeit - Berufsfeld / Zielpublikum
Gesellschaftstheoretiker/innen schreiben den forschungsbasierten sozialen Dienstleistungen in der Wissensgesellschaft eine zunehmend zentrale und wichtige Bedeutung zu. Das bestätigen auch die von uns durchgeführten Marktanalysen: Die beschriebenen Kompetenzen der Master-Absolvierenden sind in den folgenden Funktionen und Arbeitsfeldern zunehmend gefragt und unabdingbar:
  • als Projektleiter/innen
  • leitende Angestellte
  • wissenschaftliche Mitarbeiter/innen
  • Berater/innen und Stabsangestellte in Non-Profit-Organisationen
  • teilstationären und stationären Einrichtungen der Sozialen Arbeit
  • privaten Beratungs- und Forschungsorganisationen
  • den Fachhochschulen sowie in Verwaltungen von Gemeinden, Kantonen und Bund
Zugleich eröffnet das Master-Studium den Zugang zu einer wissenschaftlichen Tätigkeit im Bereich der Sozialen Arbeit und einem späteren Doktorat.

Schwerpunkte / Curriculum

Master M.A., Master of Arts in Sozialer Arbeit - Schwerpunkte / Curriculum
Flexible Studienplanung
Das Studium umfasst 90 ECTS-Credits. Der Eintritt ins Studium kann auf Herbst- oder Frühlingssemester erfolgen. Das Herbstsemester beginnt in der Woche 38, das Frühlingssemester in der Woche 8.

Ein Vollzeitstudium bedeutet, während drei Semestern à 15 Wochen an zwei bis zweieinhalb Tagen pro Woche (Montag bis Mittwochmittag) an der Hochschule zu studieren.
Das Selbststudium ist flexibel gestaltbar. In der 16. Semesterwoche wird jeweils eine Winter bzw. Summer School durchgeführt, die als Wahlpflichtmodul belegt werden können. Das Studium kann auch in Teilzeit absolviert werden. Die maximale Studiendauer beträgt in diesem Fall acht Semester.
Im Rahmen eines Teilzeitstudiums können die Module in unterschiedlicher, individuell gestalteter Abfolge absolviert werden. Die Planung erfolgt rollend im Semesterrhythmus. Dies erlaubt, den Studienverlauf laufend zu beeinflussen. So kann zum Beispiel auch fliessend vom Vollzeit- in den Teilzeitmodus gewechselt werden. Die Kooperation mit der Evanglischen Hochschule Freiburg im Breisgau erhöht die Optionen der Gestaltung weiter. Die flexible Studienplanung ermöglicht insbesondere die Verbindung von Studium mit Erwerbstätigkeit oder Familienpflichten.
Studienort ist Olten.


Module
  • Modul 01 Sozialer Wandel und Innovation in der Gesellschaft und ihren Teilsystemen
  • Modul 02 International Social Work and Social Policy
  • Modul 03 Wissenschaftstheorie und Empirie in der Sozialen Arbeit
  • Modul 04.1 Quantitative Methoden der Sozialforschung
  • Modul 04.2 Qualitative Methoden der Sozialforschung
  • Modul 05 Theoretische Begründungen der Sozialen Arbeit in der Gegenwart
  • Modul 06 Planen und Führen von Innovationsprozessen in Sozialen Organisationen
  • Modul 07 Konzepte und Methoden forschungsbasierter Praxis
  • Modul 08 Individuelle Wissensintegration und
    Kompetenzentwicklung (Portfolio)
  • Modul 09 Gestaltung praxisorientierter
    Forschungsprozesse (Forschungswerkstatt)
  • Modul 10 Master Thesis
  • Modul 11 Initiierung und Gestaltung von forschungs-
    und theoriebasierten Innovationsprozessen
  • Modul S Summer School
  • Modul W Winter School

Praxisbezug / Internationalisierung

Das Master-Studium ist auf verschiedenen Ebenen mit der Berufspraxis verbunden: Auf der Ebene der Modulleitung, auf der Ebene der Lehre in den einzelnen Modulen sowie auf der Ebene der Qualitätssicherung und -entwicklung hinsichtlich Studienkonzept und Studienprogramm.

Das Modul «Initiierung und Gestaltung von forschungs- und theoriebasierten Innovationsprozessen» (Projektpraktikum) wird von Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen in Leitungsposition in der Praxis begleitet.

In einem regelmässig statt findenden Reflexionsforum wird der Lernprozess im Austausch zwischen Studierenden, Projektbegleitenden in der Praxis und Dozierenden besprochen. In vielen Modulen sind Vertreter/innen aus der Praxis in der Lehre tätig. Das Master-Studium wird vom Praxisbeirat der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW beraten.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Kosten:

Einmalige Gebühren:
  • Anmeldegebühr: CHF 200.–
  • Aufnahmeprüfungsgebühr: CHF 300.–
  • Diplomgebühr: CHF 300.–
Gebühren pro Semester:
  • Semestergebühren: CHF 700.–
  • Materialgebühren: CHF 60.–
Zugangsvoraussetzungen:
Zum Master-Studium zugelassen werden Kandidatinnen und Kandidaten mit folgen- den Qualifikationen:
  • Fachhochschul-Bachelor oder Fachhochschul-Diplom in Allgemeiner Sozialer Arbeit, Sozialer Arbeit, Sozialarbeit, Sozialpädagogik oder Soziokultureller Animation mit einer Gesamtbewertung von mindestens «5» bzw. «C» oder bestandener Aufnahmeprüfung.
  • Bachelor oder Diplom in einer geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplin, einem Nachweis über 1500 Stunden Praxiserfahrung in der Sozialen Arbeit und bestandener Aufnahmeprüfung.
Der Nachweis ausserordentlicher Leistungen (namentlich abgeschlossene hochschulische/universitäre Weiterbildungen, mehrmonatige Arbeitstätigkeit im Bereich der Sozialen Arbeit im Ausland, wissenschaftliche Publikationen in Fachzeitschriften oder ausgewiesene Führungserfahrung) kann als Ersatz bzw. Äquivalent zur Aufnah- meprüfung anerkannt werden.

Studienplatzbewerberinnen und -bewerber nicht deutscher Erstsprache haben den Nachweis aktiver Sprachkenntnisse auf dem Niveau C2 zu erbringen.

Anmeldungen werden laufend entgegengenommen.

Sprachen

Auslandsaufenthalt: nicht möglich

Didaktisches Konzept

Die Lehr- und Lernkultur ist durch ein kokonstruktives Lehr- und Lernverständnis geprägt. Dabei wird der selbstregulierten, interaktiven und situativen Natur von Lernen Rechnung getragen. Lernenden kommt die Rolle der aktiven Konstrukteure, Lehrenden diejenige der Entwicklung von vielfältigen Lehr- und Lernangeboten zu.

Grundsätzlich wird zwischen Kontaktstudium und Selbststudium unterschieden. Das Selbststudium umfasst das begleitete und das individuelle Selbststudium. Die jeweiligen Anteile werden pro Modul ausgewiesen. Hohe Bedeutung kommt im Master-Studium dem «forschenden Lernen» zu, in dem die reine Vermittlung von Wissen zugunsten der eigenen Wissenserzeugung in den Hintergrund gerückt wird.

Studienprogramm

An der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW wurde dafür ein Modell der kooperativen Wissensbildung und Praxisentwicklung konzipiert und erprobt. Kennzeichnend für diese neue Form der Entwicklungsarbeit ist, dass verschiedene Akteurinnen und Akteure mit unterschiedlichen Sichtweisen und Wissensbeständen zusammenkommen und kooperativ neues, forschungsbasiertes, handlungsleitendes Wissen für die Praxis erzeugen. Die Verschränkung von wissenschaftlichem Wissen und Erfahrungswissen der Praxis wird damit zum Kern der Entwicklung von neuen und effektiven Handlungskonzepten und von Sozialer Innovation.
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Die Hochschule für Soziale Arbeit ist Teil der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Sie ist führend in ihrem Angebot für Studierende, Kunden und Praxisinstitutionen. Mit rund 1'300 Studierenden im Bachelor- und Master-Studium sowie 1000 Teilnehmenden in der Weiterbildung ist sie die grösste Hochschule für Soziale Arbeit in der Deutschschweiz.

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Kontakt

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masterstudium.sozialearbeit@fhnw.ch
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